Verursachen nur Trigger Schmerzen?

Nein, der Trigger ist ein Zeichen des MYOFASZIALEN SCHMERZSYNDROMES. Er steht in enger Verbindung zu physiologischen Vorgängen in Muskel und Wirbelgelenken und den vorhandenen Haltungs- und Bewegungsmustern.


Verschiedene Facetten, die zum Gesamtbild des MYOFASZIALEN SCHMERZSYNDROMES beitragen, seien genannt:

  • Die anatomische Karten der Muskel-Triggerpunkte von Travell und Simons.
  • Die physiologische Vorgänge in Muskel und Nerv bei der Entstehung von Muskelschmerzen und chronischen Schmerzen in den Forschungsarbeiten von Mense, Graven-Nielson und Shah.
  • Die Erkenntnisse von Alfredson über Sehnen, u.a. die sonographische Darstellung, exzentrisches Trainingsformen und den zeitlichen Heilungsverlauf.
  • Die „Weichteilarbeit“ in der manuellen Therapie im Unterschied zur klassischen Chirotherapie in den Veröffentlichungen von Chaitow und Dejung.
  • Die Ziele und Effekte der Injektionstherapie bei Krämer, Rachlin , Fischer und Dorman und die Möglichkeiten der Akupunktur bei Erkankungen des Bewegungsapparates beschrieben von Gunn und Felix Mann.
  • Alltagshaltung, Bewegungstherapie, Krankheit und Sport in den Arbeiten von Brügger, Larson und Lieberson.
  • Der „margin of safety“ im Alltag und der Rehabilitation bei McGill; eine genaue Beschreibung der Verletzung der Gewebe des Rückens.

Die Behandlung des MYOFASZIALEN SCHMERZSYNDROMES setzt an den Triggerpunkten an. Sie berücksichtigt aber auch die unterschiedlichen Einflussfaktoren und versucht durch Information die vermuteten Auslöser im Alltag des Patienten zu verändern.