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Ich verwende für meine Arbeit zur Beeinflussung von Schmerzen eine Technik, die unter dem Namen "Neuromuskuläre Osteopathie" bekanntgeworden ist. Ihre Anwendung erfolgt über langsame streichende Bewegungen mit einem dosierten Druck auf die schmerzhaften Gewebe. Durch ihre diagnostische Genauigkeit ermöglicht sie eine Akupunktur, die auf der genauen Palpation der Gewebe beruht. Akupunktur kann physiologische Reaktionen über Tage stimullieren. Die Wirkungen von Osteopahtie und Akupunktur ergänzen sich. 

Die Osteopathie wurde im 19.Jahrhundert von Dr. Andrew Still in Amerika begründet. Heute ist der Abschluss zum D.O. in den USA ein Medizinstudium in dem die Osteopathisch Manipulativen Techniken (OMT) ein integraler Anteil des Studiums sind. Innerhalb der Osteopathie gibt es verschiedene Schulen, wie die parietale, viscerale und craniosakrale Osteopathie, die teils sehr große Theoriegebäude entwickelt haben.
Für mich wichtig ist die Verbindung zu aktiven Übungen des Patienten. Insbesondere der englische Osteopath Leon Chaitow geht auf diesen Aspekt näher ein und zwei seiner Bücher seien hier erwähnt:
Chaitow L, DeLany J.
Neuromuskuläre Techniken in der manuellen Medizin und Osteopathie. München [u.a.]: Urban und  Fischer; 2002. Chaitow L. Maintaining body balance, flexibility, and stability. A practical guide to the prevention and treatment of musculoskeletal pain and dysfunction. Edinburgh: Churchill Livingstone; 2004.
 

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In den letzten Jahren wurde die Akupunktur bei Erkrankungen des Bewegungsapparates in Deutschland durch große Studien untersucht, die unter dem Namen GERAC bekannt geworden sind. GERAC steht für GERman ACupuncture Trial. Diese Studien wurden von den gesetzlichen Krankenkassen finanziert.  Untersucht wurde unter anderen die Wirkung der Akupunktur bei Kopfschmerzen, Kreuzschmerzen und der Arthrose des Kniegelenkes. Die Akupunktur (10 bis 15 Sitzungen) konnte eine deutliche Schmerzlinderung während der Behandlung erreichen, die auch sechs Monate nach der Akupunktur nachweisbar blieb. Im Vergleich zur Standardbehandlung war die Akupunktur aufgrund der geringen Nebenwirkungen und der hohen Akzeptanz von Seiten der Patienten gleichwertig oder überlegen.
Für Diskussionen sorgte die Tatsache dass mit der Scheinakupunktur - einer oberflächliche Nadelung die klassische Akupunkturpunkte vermied, aber im schmerzhaften Gebiet des Gelenkes durchgeführt wurde - ebenfalls gute Ergebnisse erzielt werden konnte. Domenick Irnich, der Leiter der Interdisziplinären Schmerzambulanz der LMU in München, gibt im Editorial des Deutschen Ärzteblattes eine interessante Übersicht über die Wirkung der Akupunktur auf Schmerzen, die ich zur Lektüre empfehlen möchte.
Irnich, Domenick.
Akupunktur für alle? Deutsches Ärzteblatt. 2006; 103(4): A185-6. http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/pdf.asp?id=49979
 

 
Dr. med. Jochen Knies schloss am 28. Februar 1996 eine einjährige Ausbildung in klassischer chinesischer Akupunktur bei Frau Dr. Yanping Wu, Akupunktur-Akademie Berlin, ab . Am 24. Mai 2003 wurde das erweiterte B-Diplom zuerkannt. Am 21. Januar 2005 hat die Bayerische Ärztekammer Dr. Knies die Zusatzbezeichnung Akupunktur verliehen.
Im Anschluss an seine Fortbildung in Manueller Medizin hat Dr. Knies Kurse in Osteopathie belegt und im Jahr 2006 das Diplom "Ärztlicher Osteopath" verliehen bekommen.