{"id":146,"date":"2014-11-16T18:45:07","date_gmt":"2014-11-16T16:45:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.muskelenergie.de\/?page_id=146"},"modified":"2023-08-07T14:56:30","modified_gmt":"2023-08-07T12:56:30","slug":"chronische-schmerzen","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.muskelenergie.de\/?page_id=146","title":{"rendered":"Chronische Schmerzen"},"content":{"rendered":"<h2 class=\"title\"><span class=\"in\">Chronische Schmerzen &#8211; Literatur<\/span><\/h2>\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article-content\">\n<div class=\"RichTextElement\">\n<p><strong>1. Muskelschmerz &#8211; Grundlagen &#8211; Prof. Siegfried Mense<\/strong><\/p>\n<p>Chronische Muskelschmerzen geh\u00f6ren zu den h\u00e4ufigsten Schmerzerkrankungen. Die Mehrheit der europ\u00e4ischen Bev\u00f6lkerung hatte einmal muskul\u00e4r bedingte R\u00fcckenschmerzen. Muskuloskeletale Schmerzen sind der auch der h\u00e4ufigste Grund f\u00fcr einen Arztbesuch. Jeder Arzt und \u00a0Therapeut sollte daher \u00fcber die derzeit bekannten Mechanismen von Muskelschmerzen informiert sein.<\/p>\n<p>Der Muskelschmerz hat wichtige subjektive und objektive Eigenheiten im Vergleich zu anderen Schmerzformen. Subjektiv ist er schlecht lokalisierbar und von dr\u00fcckendem oder rei\u00dfendem Charakter. Er hat eine starke Tendenz zur Schmerz\u00fcbertragung in andere K\u00f6rperbereiche und er ist affektiv schwer zu ertragen, d.h. es tritt keine Gew\u00f6hnung an den Schmerz ein.\u00a0Objektiv wird der Muskelschmerz durch spezialisierte Schmerz-Sinneszellen (sogenannte Nozizeptoren) verursacht, die \u00fcber Gruppe III und IV Fasern mit dem zentralen Nervensystem verbunden sind.<\/p>\n<p>Die Schmerz-Sinneszellen der Muskeln\u00a0werden direkt erregt<\/p>\n<ul>\n<li>durch das bei einer Muskelverletzung freigesetzte ATP (Adenosintriphosphat), welches in Muskeln als Energielieferant reichlich vorhanden ist: Es bindet an einen speziellen Rezeptor der Schmerz-Sinneszelle namens P2X3.<\/li>\n<li>durch ein saures Gewebe: \u00a0H+ Ionen werden \u00fcber TRPV1-Rezeptoren und ASIC (Acid sensing ion channel) direkt registriert. Fast alle patho(physio)logischen Ver\u00e4nderungen des Skelettmuskels sind mit einem pH-Abfall verbunden: Chronisch-isch\u00e4mische Zust\u00e4nde, tonische Spasmen, myofasczale Triggerpunkte, (arbeitsplatzbedingte) Fehlhaltungen, Myositiden.<\/li>\n<li>durch Prostaglandine: Bei einer Verletzung kommt es auch zur Produktion von Prostaglandinen (PGE2).<\/li>\n<li>Nozizeptoren des Muskels enthalten die\u00a0Neuropeptide Substanz P (SP) und Calcitonin-related peptide (CGRP). Diese werden bei Reizung des Nozizeptors durch die oben genannten Botenstoffe freigesetzt. Substanz P und CGRP\u00a0ver\u00e4ndern\u00a0die lokale Durchblutung und die Durchl\u00e4ssigkeit der Gef\u00e4\u00dfe. Es kommt zu einem \u00d6dem im Gewebe.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Interessanterweise werden die in den Muskelnozizeptoren gespeicherten Neuropeptide nicht nur bei peripheren Reizungen des Muskels freigesetzt. Zu ihrer Freisetzung kann es auch bei Kompression des ihnen zugeh\u00f6rigen Wirbels\u00e4ulennerven durch einen Bandscheibenvorfall oder eine Facettengelenksarthrose kommen. Auf diese Weise entwickelt sich eine neurogene Entz\u00fcndung mit vermehrter Durchblutung, \u00d6dem und der Synthese von Entz\u00fcndungsmediatoren im Muskelgewebe.<\/li>\n<\/ul>\n<p>All diese Vorg\u00e4nge k\u00f6nnen zu einer\u00a0<strong>Sensibilisierung<\/strong>\u00a0der Muskelnozizeptoren f\u00fchren. Er \u00e4u\u00dfert sich klinisch in einer vermehrten Druckschmerzhaftigkeit und Bewegungsschmerzhaftigkeit. Medizinisch wird dieser Vorgang als\u00a0<strong>Allodynie<\/strong>\u00a0(normalerweise schmerzlose Reize werden schmerzhaft) und\u00a0<strong>Hyperalgesie<\/strong>\u00a0(Schmerzreize erzeugen st\u00e4rkere Schmerzen) bezeichnet.<\/p>\n<p>Muskelschmerz hat im Gegensatz zum Hautschmerz eine starke Tendenz zur \u00dcbertragung. Das hei\u00dft die Patienten emfinden die Schmerzen nicht (nur) am Ort der Muskell\u00e4sion, sondern unter Umst\u00e4nden in gro\u00dfer Entfernung davon. Ein m\u00f6glicher Mechanismus f\u00fcr die Schmerz\u00fcbertragung besteht in der Ausbreitung der durch die Muskell\u00e4sion bedingten Erregung im R\u00fcckenmark. Die \u00dcbertragung des Schmerzes f\u00fchrt oft zu einer Fehllokalisation der Schmerzquelle. Die eigentliche Ursache kann nur durch gezielte Palpation der Muskulatur gesucht und behandelt werden.<\/p>\n<ul>\n<li>Ein weitere m\u00f6glicher Ausl\u00f6ser von Muskelverspannungen sind Schmerzen in einem anderem Muskel. Dieser andere Muskel ist oft ein Synergist oder Antagonist des schmerzhaften Muskels oder befindet sich in einer funktionellen Muskelkette.<\/li>\n<li>Muskelverspannungen werden auch durch\u00a0pathologische Ver\u00e4nderungen in einem benachbarten Gelenk ausgel\u00f6st. Gelenk und Muskel sind \u00fcber Ver\u00e4nderung der Bewegungsfunktion verbunden. Alle drei Faktoren sollten therapiert werden.<\/li>\n<li>Anhaltende Muskelschmerzen werden oft durch muskul\u00e4re Triggerpunkte verursacht. Der muskul\u00e4re Triggerpunkt ist durch eine lokale Muskelkontraktion von der Gef\u00e4\u00dfversorgung abgeschnitten. Durch die Aussch\u00fcttung von Botenstoffen kommt es zur Sensibilisierung der Nozizeptoren. Schmerzmittel sind nur gering wirksam weil sie den Kontraktionsknoten nicht direkt erreichen k\u00f6nnen. Therapeutische Injektionen in den Triggerpunkt wirken wahrscheinlich auch \u00fcber eine Verd\u00fcnnung der vorhandenen sensibilisierenden Substanzen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Zentrale Sensibilisierung<\/p>\n<p>Impulse von Nozizeptoren des Muskels f\u00fchren zu einer st\u00e4rkeren Erregbarkeitssteigerung von Hinterhornneuronen als von Nozizeptoren der Haut. F\u00fcr die Entstehung der \u00dcbererregbarkeit sind zwei Vorg\u00e4nge besonders wichtig: 1. Die Strukturver\u00e4nderungen von Ionenkan\u00e4len, die dadurch durchl\u00e4ssiger werden; 2. Die Ver\u00e4nderung der Genablesung im Kern des Neurons mit Modifikation von Syntheseprozessen.<\/p>\n<p>&#8222;Die Erregbarkeitssteigerung und die Ausbreitung der Erregung im ZNS sind erste Schritte in Richtung Chronifizierung des Muskelschmerzes. Der Endpunkt der Chronifizierung besteht in strukturellen Umbauprozessen im ZNS, die neue Wege f\u00fcr nozizeptive Information \u00f6ffnen und die Schmerzen langfristig fixieren. Eine Behandlung von Patienten mit chronischen Muskelschmerzen ist langwierig, weil die funktionellen und strukturellen Ver\u00e4nderungen im ZNS Zeit f\u00fcr die R\u00fcckbildung ben\u00f6tigen. Da nicht alle Muskelschmerzen chronisch werden, m\u00fcssen neben den erw\u00e4hnten noch weitere Mechanismen bedeutsam sein, zum Beispiel eine genetische Disposition.&#8220; (Zitat Prof. Mense)<\/p>\n<p><em>Die Beschreibung des Muskelschmerzes bezieht sich auf einen Artikel von\u00a0Prof. Siegried Mense, Institut f\u00fcr Anatomie und Zellbiologie III der Universit\u00e4t Heidelberg, im Deutschen \u00c4rzteblatt:<br \/>\nMense S. Muskelschmerz: Mechanismen und klinische Bedeutung. Deutsches \u00c4rzteblatt. 2008; 105:214-20.<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><em>Weitere Ver\u00f6ffentlichungen von Prof. S.\u00a0Mense:<br \/>\nMense S. Besonderheiten des Muskelschmerzes im Vergleich zum Hautschmerz. Orthop\u00e4dische Praxis. 2005; 41:410-5.<br \/>\nMense S. Mechanismen der Chronifizierung von Muskelschmerz. Orthop\u00e4de. 2004; 33:525-32.<br \/>\nSimons DG, Mense S. Diagnose und Therapie myofaszialer Triggerpunkte. Schmerz. 2003; 17:419-24.<br \/>\nMense S. The pathogenesis of muscle pain. Curr Pain Headache Rep. 2003; 7:419-25.<br \/>\nMense S. Neurobiologie des Muskelschmerzes. Deutsche Zeitschrift f\u00fcr Sportmedizin. 2000.<\/em><\/p>\n<p><em>Verschiedene Artikel die sich mit der Morphologie und der Behandlung von Triggerpunkten auseinandersetzen:<\/em><\/p>\n<p><em>Schoser BGH. Myofascialsyndrom und Triggerpunkte &#8211; ein pathophysiologisches Konzept. Orthop\u00e4dische Praxis. 2005; 41:416-20.<\/em><\/p>\n<p><em>McPartland JM. Travell trigger points&#8211;molecular and osteopathic perspectives. J Am Osteopath Assoc. 2004; 104:244-9.<\/em><\/p>\n<p><em>Pongratz D. Zur Morphologie von myofascialen Triggerpunkten. Orthop\u00e4dische Praxis. 2006; 42:365-6.<\/em><\/p>\n<p><em>Gerwin RD, Dommerholt J, Shah JP. An expansion of Simons&#8216; integrated hypothesis of trigger point formation. Curr Pain Headache Rep. 2004; 8:468-75.<\/em><\/p>\n<p><strong>2. Experimenteller Muskelschmerz\u00a0beim Menschen\u00a0&#8211;\u00a0Dr. Thomas Graven-Nielson<\/strong><\/p>\n<p>Die Beschreibungen von Muskelschmerzen und insbesondere dem \u00fcbertragenen Schmerz beziehen sich teilweise auf Arbeiten, die noch vor dem 2. Weltkrieg (Kellgren 1939) erfolgt sind. Neuere umfassende Arbeiten auf derzeitiger wissenschaftlicher Basis sind durch Dr. Thomas Graven-Nielson in D\u00e4nemark am Center for Sensory-Motor Interaction des Laboratory for Experimental Pain Research der Aalborg University durchgef\u00fchrt worden. Eine Zusammenfassung seiner Arbeit, die sich auf neun wissenschaftlichen Artikeln bezieht, wurde 2006 ver\u00f6ffentlicht:<\/p>\n<p><em>Graven-Nielsen T. Fundamentals of muscle pain, referred pain, and deep tissue hyperalgesia. Scand J Rheumatol Suppl. 2006:1-43.<\/em><\/p>\n<p>Experimentell wurde ein Muskelschmerz durch Isch\u00e4mie, Druck, Injektion von hypertonischer Kochsalzl\u00f6sung am Patienten ausgel\u00f6st. Der Reiz wurde ebenso wie die Aufzeichnung der Schmerzst\u00e4rke und Schmerzverteilung standardisiert aufgezeichnet. Variationen erfolgten durch wiederholte Reize und durch Vergleich von Patienten mit verschiedenen Grunderkrankungen (keine, Lendenwirbels\u00e4ulensyndrom, Kniearthrose, Schleudertrauma). In weiteren Ver\u00f6ffentlichungen wurden auch medikament\u00f6se Interventionen (Gabapentin, Ketamin, u.a.) vor dem Schmerzreiz durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Lokale und \u00fcbertragenen Schmerzph\u00e4nomene des Muskels werden wissenschaftlich best\u00e4tigt. Das Ph\u00e4nomen der Schmerzverst\u00e4rkung bei gleichzeitig vorliegenden muskuloskeletalen Erkrankungen wird\u00a0detailliert beschrieben. Durch verschiedenen Versuchsanordnungen werden Hypothesen zur Chronifizierung des Schmerzes untersucht.<\/p>\n<p><em>Weitere Ver\u00f6ffentlichungen \u00e4hnlicher Art:<\/em><\/p>\n<p><em>Gibson W, Arendt-Nielsen L, Graven-Nielsen T. Referred pain and hyperalgesia in human tendon and muscle belly tissue. Pain. 2006; 120:113-23.<\/em><\/p>\n<p><em>Capra NF, Ro JY. Human and animal experimental models of acute and chronic muscle pain: intramuscular algesic injection. Pain. 2004; 110:3-7.<\/em><\/p>\n<p><em>Arendt-Nielsen L, Mense S, Graven-Nielsen T. Messung von Muskelschmerz und Hyperalgesie. Experimentelle und klinische Befunde. Schmerz. 2003; 17:445-9.<\/em><\/p>\n<p><em>Giesecke T, Gracely RH, Grant MAB et al. Evidence of augmented central pain processing in idiopathic chronic low back pain. Arthritis Rheum. 2004; 50:613-23.<\/em><\/p>\n<p><strong>3. Myofascial Trigger Points: An Evidence-Informed Review.<\/strong><\/p>\n<p><em>Dommerholt J, Bron C, Franssen J. Myofascial Trigger Points: An Evidence-Informed Review. The Journal of Manual and Manipulative Therapy. 2006; 14:203-221.<\/em><\/p>\n<p>Auf 252 Referenzen wird Bezug genommen bei der Darstellung der Theoriebildung \u00fcber das Myofasciale Schmerzsyndrom und die Myofascialen Triggerpunkte. Dommerholt geht von seiner Verst\u00e4ndnis als orthop\u00e4disch-manipulativ t\u00e4tiger Physiotherapeut aus, der die verschiedenen Techniken der physikalischen Medizin, Medizin, Osteopathie und Chiropraktik unter dem Ziel der Beeinflussung schmerzhafter K\u00f6rperstrukturen anwendet. Er beklagt, dass die Ausbildung sich noch zu sehr auf die Gelenkdysfunktion und-manipulation konzentriert und den Muskel nur im Zusammenhang mit der akuten Verletzung, aber nur wenig unter dem Aspekt des Muskelschmerzes und der Muskeldysfunktion sieht. Er beschreibt die Absicht dieser Literatur\u00fcbersicht die beste wissenschaftliche Evidenz mit der klinisch individuellen Anwendung zu verbinden.<\/p>\n<p>Er f\u00e4hrt fort mit einen historischen Abriss der Ver\u00f6ffentlichungen von Dr. Janet Travell (1901-1997) Er verweist auf Kellgren\u00b4s Beschreibung des &#8222;referred pain&#8220; 1938. Wichtig ist ihm auch die Entwicklung der neuromuskul\u00e4ren Therapien f\u00fcr Triggerpunkte durch \u00a0die europ\u00e4ischen Osteopathen Leaf und Chaitow und den amerikanischen Chiropraktiker Nimmo.<\/p>\n<p>\u00dcber die klinischen Erkennungsmerkmale der Triggerpunkte hinaus beschreibt er die Erforschung der Twitch Response des \u201egetroffenen\u201c Triggerpunktes durch elektromyographische Studien, die Charakteristika des deep tissue pain und die H\u00e4ufigkeit myofascialer Triggerpunkte bei verschiedensten orthop\u00e4dischen Schmerzsyndromen.<\/p>\n<p>Zur \u00c4tiologie der Triggerpunkte werden verschiedene Hypothesen diskutiert: Die unter dem Namen Cinderella Ph\u00e4nomen bekannt gewordene M\u00f6glichkeit der Schmerzhaftigkeit von \u201elow level muscle contractions\u201c von H\u00e4gg, die im Zusammenhang mit Computerarbeit und anderen konzentrierten T\u00e4tigkeit mit geringer Muskelaktivit\u00e4t auftritt. Die \u201eintramusculare pressure hypothesis\u201c erkl\u00e4rt die h\u00e4ufig auftretenden Schmerzen im Bereich der Ansatzes des Muskels \u00fcber die dort intramuskul\u00e4r im Vergleich zu anderen Stellen im Muskel erh\u00f6hten kapill\u00e4ren Dr\u00fccke und die daraus entstehenden Folgen wie eine Durchblutungsminderung. Das \u201edirekte Muskeltrauma\u201c wird anhand der Literatur zu Schleudertraumen diskutiert. Ob die \u201eexzentrische Muskelverletzung&#8220; eine Vorbedingung f\u00fcr Triggerpunkte oder nur ein Ablauf der Muskelheilung ist bleibt bei der derzeitigen Datenlage unklar. Ausf\u00fchrlich wird auf die favorisierte Erkl\u00e4rung f\u00fcr den Triggerpunkt eingegangen \u201edie integrierte Triggerpunkthypothese von Simons\u201c, die sich auf Vorg\u00e4nge um die motorische Endplatte bezieht. Interessante neue Punkte ergeben sich im Hinblick auf den Einfluss des vegetativen Nervensystems und verschiedener Botenstoffe des K\u00f6rpers, z.B. Interleukin 9.<\/p>\n<p>Es wird noch mal auf Faktoren verwiesen, die die Behandlung des Myofasciale Schmerzsyndrom erschweren, darunter h\u00e4ufige wie Vitamin D- oder B12-, Eisenmangel und die Schildr\u00fcsenunterfunktion.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Chronische Schmerzen &#8211; Literatur 1. Muskelschmerz &#8211; Grundlagen &#8211; Prof. Siegfried Mense Chronische Muskelschmerzen geh\u00f6ren zu den h\u00e4ufigsten Schmerzerkrankungen. Die Mehrheit der europ\u00e4ischen Bev\u00f6lkerung hatte einmal muskul\u00e4r bedingte R\u00fcckenschmerzen. Muskuloskeletale Schmerzen sind der auch der h\u00e4ufigste Grund f\u00fcr einen Arztbesuch. Jeder Arzt und \u00a0Therapeut sollte daher \u00fcber die derzeit bekannten Mechanismen von Muskelschmerzen informiert sein. 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