{"id":144,"date":"2014-11-16T18:44:26","date_gmt":"2014-11-16T16:44:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.muskelenergie.de\/?page_id=144"},"modified":"2014-11-16T18:44:26","modified_gmt":"2014-11-16T16:44:26","slug":"orthopaedische-schmerztherapie","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.muskelenergie.de\/?page_id=144","title":{"rendered":"Orthop\u00e4dische Schmerztherapie"},"content":{"rendered":"<h2 class=\"title\"><span class=\"in\">Orthop\u00e4dische Schmerztherapie &#8211; Literatur<\/span><\/h2>\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article-content\">\n<div class=\"RichTextElement\">\n<div>\n<p>Die Orthop\u00e4die hat schon immer Schmerzen behandelt. Durch \u00e4rztliche Diagnose sollen schlimmere Krankheiten ausgeschlossen und eine sinnvolle Therapie eingeleitet werden. Das Erkennen und Aufl\u00f6sen der Ursachenb\u00fcndels von Schmerzen ist aber oft eine schwierigere Aufgabe. Das Forschungsgebiet der \u201eOrthop\u00e4dische Schmerztherapie\u201c beschreibt und diskutiert die unterschiedlichen Ansatzpunkte zur Behandlung von Schmerzen und gibt detaillierte Hinweise zu den therapeutischen M\u00f6glichkeiten.<\/p>\n<p>Die<strong>\u00a0Orthop\u00e4dische Schmerztherapie\u00a0<\/strong>ist wesentlich gepr\u00e4gt durch die Arbeit und Ver\u00f6ffentlichungen von Prof. Dr. med. J\u00fcrgen Kr\u00e4mer und seinen Mitarbeitern und Kollegen der Orthop\u00e4dischen Universit\u00e4tsklinik Bochum.\u00a0 In dem 1999 im Enke Verlag erschienen Buch &#8222;Orthop\u00e4dische Schmerztherapie&#8220; wird im speziellen Teil auf die Schmerzsyndrome der Hals-, Brust- und Lendenwirbels\u00e4ule und von H\u00fcfte, Knie, Fu\u00df und Schulter eingegangen. Hier werden die speziell betroffenen nozizeptiven (schmerzempfindlichen) Strukturen besprochen, die das Ziel einer Intervention sind. Unterschiedlichen Vorgehensweisen gibt es bei akuten oder chronischen Schmerzen.<\/p>\n<p>Der ausf\u00fchrliche allgemeine Teil des Buches stellt die Grundlagen der Schmerzentstehung und -verarbeitung vor. Das Zusammenspiel der einzelnen Untersuchungsmethoden ist notwendig: Anamnese und klinische Untersuchung, neuro-orthop\u00e4dische Schmerzdiagnostik, manualmedizinische Untersuchung, bildgebende Verfahren, probatorische orthop\u00e4dische Therapie und Injektion, Elektrodiagnostik, psychologische Schmerzdiagnostik und Einteilung der Chronifizierung.Die allgemeine orthop\u00e4dische Schmerztherapie wird in vier Bereiche unterteilt:<\/p>\n<p>1. Die kausale orthop\u00e4dische Schmerztherapie durch Lagerung, Hilfsmittel, Manuelle Medizin, Physiotherapie und Haltungs- und Verhaltenstraining.<\/p>\n<p>2. Die symptomatische Schmerztherapie durch therapeutische Lokalan\u00e4sthesie, schmerzmodifizierende Medikamente, W\u00e4rme- und K\u00e4lteanwendungen, Massage, Akupunktur und Sto\u00dfwellentherapie.<\/p>\n<p>3. Die allgemeine psychologische Verhaltenstherapie durch Informationsvermittlung, \u00dcbungen zur muskul\u00e4ren Entspannung, operante und kognitive Verhaltenstherapie, Biofeedbacktraing und klinische Hypnose.<\/p>\n<p>4. Die Bewegung im schmerzfreien Raum, welche von der Beobachtung ausgeht, dass Bewegung Schmerzen abbaut.<\/p>\n<p><strong><em>Kr\u00e4mer J, Nentwig CG, Bade S. Orthop\u00e4dische Schmerztherapie. Stuttgart: Enke; 1999.<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Einen Einblick in die Denkweise von Prof. Kr\u00e4mer ist m\u00f6glich durch folgenden Artikel im Deutschen \u00c4rzteblatt.<\/p>\n<p>Kr\u00e4mer J. Orthop\u00e4dische Schmerztherapie.\u00a0<em>Deutsches \u00c4rzteblatt.\u00a0<\/em>1996; 93:A1961-1965.<br \/>\nDieser Artikel ist direkt als PDF einsehbar unter\u00a0<a href=\"http:\/\/www.aerzteblatt.de\/pdf\/93\/30\/a1961_65.pdf\">http:\/\/www.aerzteblatt.de\/pdf\/93\/30\/a1961_65.pdf<\/a>\u00a0.<\/p>\n<p>Prof. J. Kr\u00e4mer ist im Oktober 2011 verstorben.<\/p>\n<p><strong>H\u00e4ufigkeit von orthop\u00e4dischen Schmerzen<\/strong><\/p>\n<p>Erkrankungen des St\u00fctz- und Bewegungsapparates z\u00e4hlen in der Regel zu den ersten ernsthaften Erkrankungen eines Menschen, die \u00e4rztliche Behandlung notwendig machen. Das Durchschnittsalter der Patienten mit den h\u00e4ufigsten Arbeitsunf\u00e4higkeitstagen wegen Erkrankungen des Muskel- und Skelettsystems liegt bei nur 41 Jahren!<\/p>\n<p>Im fr\u00fchen Erwachsenenalter halten die Schmerzen oft nur wenige Tage an. Jeder dritte Patient entwickelt aber im Laufe seines Lebens chronisch-rezidivierende Schmerzen, die \u00e4rztliche Behandlung erfordern. Deswegen \u00fcberwiegen auch schmerzhafte orthop\u00e4dische Erkrankungen bei der Rentengew\u00e4hrung aufgrund Erwerbs- und Berufsunf\u00e4higkeit. Der Anteil der bandscheibenbedingten Schmerzen nimmt um das 60 Lebensjahr wieder ab, daf\u00fcr nimmt der Anteil der arthrosebedingten Schmerzen zu.<\/p>\n<p>Am h\u00e4ufigsten sind Schmerzen im Bereich der Lendenwirbels\u00e4ule und des H\u00fcftgelenkes (34%), gefolgt von Schmerzen in der Nacken- und Schulterregion (16%). Schmerzen des Kniegelenkes (12%)\u00a0 und der Fu\u00dfregion (12%).<\/p>\n<p><strong>Schmerzrezeptoren und Schmerzempfindung<\/strong><\/p>\n<p>Periost, Ligamente und Gelenkkapsel sind dicht mit Schmerz-Sinnesrezeptoren (Nozizeptoren) versehen. Diese freien Nervenendigungen reagieren auf mechanische, chemische und therapeutische Reize. Sie befinden sich an kleinen Blut- und Lymphgef\u00e4\u00dfen in Bindegewebsr\u00e4umen oder direkt um gr\u00f6\u00dfere Nerven als sogenanntes Endoneurium.<\/p>\n<p>Die Nozizeption umfasst die Aufnahme des potentiell sch\u00e4digenden Reizes durch die Schmerz-Sinnesrezeptoren und die Weiterleitung und zentralnerv\u00f6se Verarbeitung der Signale. Nozizeptoren k\u00f6nnen ihre Reaktionsweise auf einen Reiz extrem ver\u00e4ndern. Im gesunden Gewebe gibt es eine ganze Reihe von Nozizeptoren, die auf eine allt\u00e4gliche Reize gar nicht ansprechen. In einem entz\u00fcndeten Gewebe werden sie aber \u00fcber die Aussch\u00fcttung von Gewebsfaktoren und \u00fcber die Expression schmerzf\u00f6rdernder Gene (IEG) sensibilisiert.<\/p>\n<p>Die Schmerzimpulse werden durch markhaltige A\u03b4-Nervenfasern oder marklose C-Fasern zum R\u00fcckenmark geleitet und dort weiterverarbeitet.\u00a0 Es kann eine unmittelbare Verschaltung auf segmentale motorische und vegetative Reflexb\u00f6gen erfolgen. Aufgrund dieser Reflexe kommt es zu Muskelverspannungen. Diese sch\u00fctzen den aktivierten Nozizeptor vor Bewegungsreizen, f\u00fchren aber auch schnell zu sekund\u00e4ren Fehlhaltungen und Insertionstendinopathien.<\/p>\n<p>Vegetative Ver\u00e4nderungen zeigt sich in Durchblutungsvermehrung- oder minderung, Temperatur- und Feuchtigkeitsunterschiede der Haut sowie in Empfindungsst\u00f6rungen. Diese vegetativen Ver\u00e4nderungen sind ein objektives Zeichen der Schmerzkrankheit, d.h. sie sind bei genauer Untersuchung gut feststellbar und \u00e4ndern sich mit der Intensit\u00e4t des Schmerzes. Leider sind sie aber schwer zu dokumentieren.<\/p>\n<p>Der \u201eSchmerz\u201c wird im R\u00fcckenmark durch unterschiedliche Nervenstra\u00dfen zum Gehirn geleitet. Verschiedene Areale des Gehirns sind f\u00fcr unterschiedliche Reaktionen zust\u00e4ndig: den Ort des Schmerzes feststellen, die Bedrohlichkeit des Schmerzes und die emotionale Reaktion auf den Schmerzes, eine Stressreaktion erfolgen lassen. Erst im Zusammenspiel dieser Gehirnareale entsteht der subjektiv erfahrene Schmerz. Diese Beobachtungen wurden bei Patienten gemacht, die durch einen Unfall zus\u00e4tzliche Sch\u00e4digungen einzelner Gehirnareale aufwiesen. Lag z.B. eine Sch\u00e4digung des \u201eMandelkerngebietes\u201c des Gehirns vor, wurde der Schmerz zwar berichtet, aber nicht mehr als bedrohlich empfunden. Nicht alle Reaktionswiesen auf einen Schmerzreiz\u00a0 lassen sich so klar einzelnen Gebieten zuordnen.<\/p>\n<p>Das zentrale Nervensystem besitzt aber auch \u00a0schmerzhemmende Bahnen, die vom Gehirn zu den Verschaltungszellen im R\u00fcckenmark ziehen. Die Schmerzhemmung ist normalerweise immer aktiv. Dadurch wird nicht jeder Reiz als Schmerz bewusst und lenkt uns von anderen Sachen ab. Bei chronischen Schmerzen funktioniert die Schmerzhemmung nicht mehr korrekt. Die Schmerzhemmung l\u00e4sst sich allerdings wieder aktivieren, u.a. durch Akupunktur und durch regelm\u00e4\u00dfige Bewegung.<\/p>\n<p>Werden Schmerz-Sinnesrezeptoren stark und wiederholt aktiviert setzen sie ihre Reizschwelle herab. Sensibilisierte Nozizeptoren sprechen aufgrund ihrer herabgesetzten Reizschwelle schon auf \u201enormale\u201c Bewegungs- und Temperaturreize an und melden sie auch als Sch\u00e4digung an die \u00fcbergeordneten Zentren weiter. Eine Anpassung des K\u00f6rpers an diese nozizeptiven Reize ist nicht m\u00f6glich. An Schulter-, Knie-, oder Kreuzschmerzen kann man sich dadurch nicht gew\u00f6hnen.<\/p>\n<p>Bei Schmerzkrankheiten der St\u00fctz- und Bewegungsorgane ist immer ein nozizeptiver Reiz erforderlich, um den Kreislauf der Schmerzkrankheit einschlie\u00dflich gesteigerte Schmerzwahrnehmung im zentralen Nervensystem aufrecht zu erhalten. Um einen solchen Ablauf entstehen zu lassen, bedarf es zus\u00e4tzlich einer bestimmten Disposition, d.h. nicht jeder Mensch entwickelt auf chronische Schmerzreize eine Schmerzkrankheit.<\/p>\n<p>Chronische Schulter-, Nacken-, R\u00fccken-, oder Gelenkschmerzen haben immer ein organisches Korrelat. Dieses entspricht aber bei der Schmerzkrankheit nicht direkt der Gr\u00f6\u00dfenordnung der empfundenen Schmerzen.<\/p>\n<p><strong>Die therapeutische Beeinflussung von Schmerzen<\/strong><\/p>\n<p>Die komplexen Adaptionsvorg\u00e4nge der Sensibilisierung auf morphologischer, neurophysiologischer und genetischer Ebene r\u00fcckg\u00e4ngig zu machen, erfordert immer eine Kombination der Methoden auf Seiten des Arztes und Geduld auf Seiten des Patienten f\u00fcr die kleinen Fortschritte, die sich aber mit der Zeit summieren.Bei lang anhaltenden oder h\u00e4ufig wiederkehrenden Schmerzen hat sich leider die gesamte Reaktionsbereitschaft der Nervenzelle und des Nervensystems ver\u00e4ndert. Die verst\u00e4rkte Neubildung von Rezeptoren und Ionenkan\u00e4len ist eine Folge. Da die Nervenzelle veranlasst wurde, die Produktion verschiedener Proteine und Peptide zu ver\u00e4ndern, dauert es einige Zeit, bis die Information wieder vergessen werden kann, wenn keine Aktivierung mehr erfolgt. Diese Zeit wird durch eine konsequente orthop\u00e4dische Schmerztherapie zur Verf\u00fcgung gestellt. Durch die unmittelbare Verbesserung der Bewegungsfunktion setzt die orthop\u00e4dische Schmerztherapie dauerhaft an der Ursache des Schmerzes an.<\/p>\n<p>&#8212;&gt; Aufgabe der orthop\u00e4dischen Schmerztherapie ist eine kausale Therapie mit dem prim\u00e4ren Ziel der Herabsetzung der Nozizeption.:<\/p>\n<ul>\n<li>durch die Modifikation schmerzausl\u00f6sender Bewegungen und K\u00f6rperhaltungen.<\/li>\n<li>durch Therapeutische Lokalan\u00e4sthesie, die die Nozizeptoren zeitweise ausschaltet,<\/li>\n<li>durch den Einsatz bestimmter Medikamente und<\/li>\n<li>durch die Aktivierung schmerzhemmender Bahnen des R\u00fcckenmarkes durch Bewegung und Akupunktur.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die orthop\u00e4dische Schmerztherapie wird meist an der Hals- und Lendenwirbels\u00e4ule durchgef\u00fchrt. Hier sind die Vorraussetzungen f\u00fcr die Entstehung chronischer Schmerzsyndrome am ehesten gegeben. Dies ist bedingt durch die unmittelbare Nachbarschaft von<\/p>\n<ul>\n<li>degenerativ ver\u00e4nderten Bandscheiben der unteren Hals- und Lendenwirbels\u00e4ule<\/li>\n<li>der mit vielen Schmerz-Sinnesrezeptoren ausgestatteten Wirbelgelenkskapsel<\/li>\n<li>des Wirbels\u00e4ulennerv selber, der einen Enz\u00fcndungsschmerz oder einen neuropathische Schmerz entwickeln kann<\/li>\n<li>und der durch den Reflexbogen beeinflussbaren Wirbels\u00e4ulenmuskulatur.<\/li>\n<\/ul>\n<p>F\u00fcr die gro\u00dfen Gelenke gilt prinzipiell dasselbe, wobei die arthrotische Ver\u00e4nderung des Gelenkes als typische Ursache hinzukommt.<\/p>\n<p>Auf eine weitere Ver\u00f6ffentlichung im Bereich der orthop\u00e4dischen Schmerztherapie m\u00f6chte ich hinweisen, gerade auch, weil hier die Fortschritte der Schmerztherapie seit 1999 zu erkennen sind. Die Behandlungsalgorithmen und die Schmerztherapie an peripheren Gelenken werden wesentlich umfangreicher dargestellt.<\/p>\n<p><strong>Heisel, J\u00fcrgen, und J\u00f6rg Jerosch. Schmerztherapie der Halte- und Bewegungsorgane: Allgemeine und spezielle Schmerztherapie. 1. Aufl. Springer, Berlin, 2006.<\/strong><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Orthop\u00e4dische Schmerztherapie &#8211; Literatur Die Orthop\u00e4die hat schon immer Schmerzen behandelt. Durch \u00e4rztliche Diagnose sollen schlimmere Krankheiten ausgeschlossen und eine sinnvolle Therapie eingeleitet werden. Das Erkennen und Aufl\u00f6sen der Ursachenb\u00fcndels von Schmerzen ist aber oft eine schwierigere Aufgabe. 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